Gruseliger Auftritt der Börgel Ballers

Manager „Diesel“ Hülsmeier nannte es „blanken Horror“, was die Börgel Ballers Ibbenbüren im Heimspiel gegen die BSV Münsterland Baskets Wulfen ablieferten. Vor 478 Fans in der Halle Ost musste sich der TVI einer Wulfener Mannschaft mit 68:79 geschlagen geben, die ohne ihren überragenden US-Amerikaner Boston Stanton angetreten war.

Personal: Die Börgel Ballers waren komplett, alle zwölf Akteure standen Coach Baker zur Verfügung.

Spielverlauf: Im ersten Viertel fanden beide Teams schnell ihren offensiven Rhythmus, es entwickelte sich zunächst ein total offenes Duell. Anfang des zweiten Viertels zogen die Börgel Ballers gar auf 28:22, bis dahin lief es. Doch dann brach das komplette Gebilde in sich zusammen, wie schon so oft in dieser Saison. Die Wulfener legten einen 17:2-Lauf aufs Parkett, von dem sich die Börgel Ballers nie wieder erholten. Zehn Zähler im zweiten Viertel, elf Punkte im dritten Viertel, desolate offensive Werte für ein Heimspiel. Der Dreier fiel wieder nicht, eine Fahrkarte folgte der nächsten. Auf jeden kleinen Comebackversuch des TVI hatten die Gäste die schnelle Antwort parat, groß war die Enttäuschung und die Ernüchterung auf den Rängen.

Das sagt Trainer Torvoris Baker: „Wir haben ohne jegliche Energie und ohne Herz gespielt. Unsere Körpersprache hat gezeigt, dass wir heute nicht gewinnen wollten. Wir haben weder offensiv, noch defensiv als Team gespielt. Wulfen hat uns zu schlechten Würfen gezwungen und als Team gespielt.“

Das sagt Manager Tobias „Diesel“ Hülsmeier: „Zumindest haben wir das Halloween Motto eingehalten: Die Schiris gruselig, wir der blanke Horror. So funktioniert das nicht. Danke an unsere Fans. Ball together.“

Börgel Ballers: Pepaj (2), Kwast (7), Doekhi (8), Verdu Schlie (0), Hanro Tiada (dnp), Bühren (3), Wullkotte (19, 12 Rebounds), Niggemann (0), Bayekula (5), Düchting (7), Medford (2), von Allwörden (15)

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