Seit mehr als einem Jahrzehnt leitet er die Geschicke der Regionalliga-Basketballer des TV Ibbenbüren als Manager und zieht dabei die Fäden im Hintergrund, stellt den Kader zusammen, kümmert sich um das Budget der Mannschaft und erledigt viele weitere Aufgaben. Doch neben seinen unbestrittenen Verdiensten für den Basketball in Ibbenbüren und seinen Stärken im administrativen Bereich, ist Tobias „Diesel“ Hülsmeier auch selber ein richtig guter Basketballer.
Viele Jahre lief Hülsmeier als Center für die Regionalliga-Truppe des TVI auf, war dabei stets ein absoluter Leistungsträger. Es folgten dominante Jahre in der Oberliga und selbst jetzt, im stolzen Alter von 47 Jahren, war Hülsmeier noch absolute Stammkraft und nicht selten Topscorer in der Bezirksliga.
Vor Kurzem wurde Hülsmeier dann eine ganz besondere Ehre zu Teil, der Ibbenbürener nahm für das Team Deutschland 2 an der Weltmeisterschaft der Ü45-Senioren in der Schweiz teil. Die WM-Teilnahme bezeichnete der TVI-Manager als ein „unglaubliches Erlebnis, voller Impressionen und einfach supergut mit dem ganzen Drumherum“.
395 Mannschaften aus 46 Ländern aller Kontinente waren bei der Maxi-Weltmeisterschaft, dem größten Basketball-Senioren-Event weltweit, am Start. In der Ü45-Konkurrenz belegte das Team Deutschland 2 unter 34 Teams den 14. Platz, laut Hülsmeier sei sogar mehr drin gewesen. „Diesel“ Hülsmeier war dabei nicht nur absolute Stammkraft für die deutsche Auswahl, sondern avancierte im Turnierverlauf zum Topscorer der Deutschen. Herausragend gut war der Center beim 68:41-Erfolg gegen Guadeloupe, als er 23 Zähler zum 68:41-Erfolg der Deutschen beisteuerte. Neben den vielen sportlichen Highlights erlebte die deutsche Auswahl als Team einige coole Events, dazu sei die Landschaft in der Schweiz und in Südtirol laut Hülsmeier „unvergesslich“ gewesen. Ob er bei der nächsten WM 2027 in Brasilien wieder am Start ist lässt „Diesel“ Hülsmeier noch offen. „Wollen schon, aber der zeitliche Aufwand ist schon riesig“, lässt er eine weitere WM-Teilnahme offen.