Vorbericht: Halbfinale des WBV-Pokals gegen die City Baskets Recklinghausen

Es sind diese Spieler, die jeder Basketballer liebt – do or die. Der Corona-Sorgen der vergangenen Wochen zum Trotz sind die bringiton Ballers bereits und heiß auf das Halbfinale des WBV-Pokals, in dem es am Samstagabend um 19 Uhr in der Halle Ost gegen den Rivalen aus der Regionalliga West, die City Baskets Recklinghausen geht.

„Die Jungs sind heiß und wollen unbedingt weiterkommen“, gewährt Coach Geno Nesbitt einen kleinen Einblick ins Innenleben seiner Mannschaft. Nach den Absagen der Ligapartien in Herford und gegen Hagen-Haspe zuletzt und trainingsfreien Wochen sah es Anfang dieser Woche schon wieder richtig gut aus beim Training. Nahezu alle Akteure sind wieder hergestellt und einsatzbereit, auch Coach Nesbitt selber durfte ab Mitte der Woche wieder bei der Mannschaft sein. „Jetzt brauchen wir viel Spielpraxis und müssen schnell unseren Rhythmus wiederfinden“, sieht Nesbitt das Pokalspiel als idealen Härtetest vor dem straffen Programm mit fünf Ligaspielen in 17 Tagen.

Vor den Gästen aus Recklinghausen, die mit Robin Singh einen neuen Trainer haben, hat er höchsten Respekt. „Recklinghausen ist immer stärker geworden, spielt sehr schnell und ist gefährlich von außen“, weiß Nesbitt um die Qualität der City Baskets. Die haben mit dem US-Amerikaner Kendall Stafford (16,7 Punkte pro Spiel) ihren gefährlichsten Werfer, auch Center-Hüne Tyson Kanseo (14,5) muss immer beachtet werden. Gleich fünf Gästeakteure punkten im Schnitt zweistellig, ein Zeichen für die Homogenität im Kader. „Wir wissen, was unsere Stärken sind. Ich glaube, es wird gut“, zeigt sich Geno Nesbitt trotz der komplizierten Vorbereitung zuversichtlich.